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Der gesunde Mann im Fokus

Beratung, Prävention, Vorsorge und Behandlung bei typischen Männerleiden

Männergesundheit

Wir beraten und behandeln Männer in jedem Lebensalter. Männergesundheit beinhaltet für uns die Aspekte Prävention, Früherkennung und gezielte Untersuchung und Behandlung im Falle von Beschwerden rund um die Harn- und Fortpflanzungsorgane des Mannes, aber auch darüber hinaus.

Prävention

Männer sind in jungen Jahren risikobereiter, leben ungesünder, rauchen häufiger und ernähren sich weniger gesundheitsbewusst. Mit steigendem Lebensalter kümmern sich Männer weniger um Risikofaktoren wie Stress, Bewegungsmangel und Übergewicht. Sie missachten Warnsignale des Körpers und suchen bei Beschwerden später den Arzt auf als Frauen. Männer essen mehr und auch ungesünder als Frauen, gleichzeitig sind sie weniger über Inhaltsstoffe und Kalorienzahl orientiert. Männer benutzen seltener Sonnencreme, und wenn mit geringerem Lichtschutzfaktor als Frauen. Über Gesundheitsthemen sind Männer allgemein schlechter informiert. Einfache Präventionsmassnahmen wie Bewegung, Ernährung und der Umgang mit Stress werden von Männern seltener beachtet. Früherkennungsuntersuchungen nehmen Männer seltener wahr als Frauen.  

Lesen Sie die Broschüre der Deutschen Gesellschaft für Urologie zur Prävention urologischer Erkrankungen:  


Früherkennungsuntersuchungen von Prostata, Hoden, Blase und Nieren

Ziel von Früherkennungsuntersuchung ist es, möglichst frühzeitig verdächtige Veränderungen eines Organs zu entdecken, um eine mögliche Erkrankung in einem Stadium zu entdecken, in dem optimale Heilungschancen bestehen.   

Der Prostatakrebs ist der häufigste bösartige Tumor des Mannes, daher wird ab dem 45. Lebensjahr ein jährlicher Prostata-Check empfohlen. Bei Männern, die ein familiär erhöhtes Erkrankungsrisiko (Prostatakrebserkrankung des Vaters vor dem 60. Lebensjahr, Erkrankung des Bruders) tragen, kann eine Untersuchung ab dem 40. Lebensjahr sinnvoll sein.  Für Männer, die eine Früherkennungsuntersuchung der Prostata wünschen empfehlen sich eine Tastuntersuchung der Prostata in Kombination mit einer PSA-Bestimmung im Blut.  

Zur Früherkennung von Hodenkrebs empfehlen Experten allen Jungen und Männern zwischen 14 und 45 Jahren einmal im Monat die Selbstuntersuchung der Hoden. Die Abtastung der Hoden gelingt am besten im Stehen unter der warmen Dusche oder nach einem warmen Bad, weil die Haut des Hodensacks dabei entspannt und die Hoden gut zu fühlen sind. Mit etwas Übung wird die Selbstuntersuchung der Hoden schnell zur Routine und benötigt wenig Zeit. Auffällig ist eine einseitige schmerzlose Vergrößerung oder Verhärtung des Hodens oder ein kleiner, harter schmerzloser Knoten auf dem Hoden. Ebenso kann ein Schweregefühl oder ein Ziehen im Hodenbereich ein Warnhinweis sein. Bei Veränderungen an den Hoden sollte ohne Aufschub unbedingt ein Urologe aufgesucht werden. Mit einer Tast- und Ultraschalluntersuchung sowie einer Blutuntersuchung kann einen Verdacht auf einen Hodentumor erhärtet oder ausgeräumt werden.  

Ab dem 50. Lebensjahr steigt die Gefahr, an Nierenkrebs zu erkranken. Der Tumor wird heute oft als Zufallsbefund in einer Ultraschalluntersuchung entdeckt, da erst in einem späten Stadium Beschwerden wie Flankenschmerzen oder Blut im Urin auftreten. Risikofaktoren sind Rauchen und Passivrauchen, Bluthochdruck, Übergewicht, fettreiche Ernährung und Alkoholkonsum. Liegen ein oder mehrere Risikofaktoren vor, so sollte alle zwei Jahre eine Ultraschalluntersuchung der Nieren durchgeführt werden.  


Beschwerden beim Wasserlassen

Störungen der Blasenfunktion mit abgeschwächtem Harnstrahl, häufigem Harndrang und unvollständiger Entleerung weisen eine vergrösserte Prostata hin. Ab dem 50. Lebensjahr ist früher oder später jeder zweite Mann von den Auswirkungen einer gutartigen Prostatavergrösserungauf die Blasenfunktion betroffen. Aber auch Erkrankungen des Nervensystems können zu Inkontinenz oder erschwerter Blasenentleerung führen.
 


Beschwerden bei Testosteronmangel

Nachlassende Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Abnahme der Gedächtnisleistung und Konzentration können ebenso wie eine depressive Verstimmung auf einen Testosteronmangel hinweisen. Liegt ein Mangel an Testosteron im Körper vor, so kann, nach Abklärung durch einen Spezialisten, eine Ausgleich durch ein auf den Körper aufzutragendes Gel oder eine Depotinjektion erfolgen. 


Erektionsstörungen

Eine nachlassende oder fehlende Erektion (Gliedversteifung) sollte angemessen abgeklärt werden. Eine Erektionsstörung liegt dann vor, wenn über ein halbes Jahr in zwei Drittel der Fälle keine für einen Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu Stande kommt oder aufrecht erhalten werden kann. Erektionsstörungen können ein frühes Anzeichen einer Herz- und Blutgefässerkrankung sein. Als häufige Ursachen gelten Diabetes mellitus, Testosteronmangel oder andere Hormonstörungen, Erkrankungen des Nervensystems, Operationen im Becken, Bluthochdruckmedikamente oder ein Nikotin- bzw. Alkoholkonsum. 


Störungen der Zeugungsfähigkeit

Stellt sich bei Kinderwunsch auch nach mehreren Monaten keine Empfängnis ein, so sollte auch der Mann seine Zeugungsfähigkeit untersuchen lassen. Werden in der Samenflüssigkeit keine oder zu wenige Samenzellen gefunden, so kann durch eine Entnahme von Hodengeweben versucht werden, intakte Spermien für eine assistierte Befruchtung zu gewinnen.  


Blut im Urin

Blut im Urin kann ein Anzeichen einer Erkrankung von Harnleiter, Harnröhre, Blase, Prostata oder Nieren sein. Neben einer Reihe harmloser eine Reihe harmloser Erklärungen für eine Rotfärbung des Urins (bestimmt Nahrungsmittel, blutverdünnende Medikamente) können aber auch ernsthafte urologische Erkrankungen vorliegen, so eine Blasenentzündung, Entzündungen der Prostata oder der Nieren, abgehende Blasen- oder Nierensteine oder auch Krebserkrankung der Harnblase. Blut im Urin gilt als wichtigstes Warnzeichen für Blasenkrebs, der zweithäufigste urologische Tumor. Hauptrisikofaktor ist das Rauchen, aber auch der Umgang mit Chemikalien kann Blasenkrebs auslösen.    

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