{"id":5047,"date":"2026-10-22T16:22:40","date_gmt":"2026-10-22T14:22:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kontinenzzentrum.ch\/?p=5047"},"modified":"2026-10-22T16:28:25","modified_gmt":"2026-10-22T14:28:25","slug":"blasenschrittmacher-schonend-ambulant-oder-zweistufig-im-op","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kontinenzzentrum.ch\/de\/blog\/detail\/blasenschrittmacher-schonend-ambulant-oder-zweistufig-im-op.html","title":{"rendered":"Blasenschrittmacher: schonend ambulant oder zweistufig im Operationssaal?"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Zwei Testmethoden im Vergleich \u2013 warum der schonende Test oft der beste erste Schritt ist und das zweistufige Verfahren jederzeit offenbleibt<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Sie haben schon vieles gegen Ihre Blasenbeschwerden versucht und denken \u00fcber einen Blasenschrittmacher nach? Dann steht vor der Entscheidung ein Test, der zeigt, ob die Behandlung bei Ihnen wirkt. Daf\u00fcr gibt es zwei Wege: die periphere Nervenevaluation (PNE), ambulant in \u00f6rtlicher Bet\u00e4ubung, oder die zweistufige Implantation im Operationssaal. Lesen Sie, warum der ambulante Test oft der beste erste Schritt ist, wann das zweistufige Verfahren folgen kann und wie Prof. Dr. med. Andr\u00e9 Reitz den ambulanten Test weiterentwickelt hat.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Das Wichtigste in K\u00fcrze<\/h1>\n<ul>\n<li>Vor jedem Blasenschrittmacher steht eine Testphase. Sie ist der einzige verl\u00e4ssliche Hinweis auf den sp\u00e4teren Erfolg <sup>1<\/sup>.<\/li>\n<li>Erfolgsraten schwanken stark: je nach Beschwerdebild, neurologischer Grunderkrankung und Definition von \u00abErfolg\u00bb <sup>2,3<\/sup>.<\/li>\n<li>Mit der klassischen PNE gingen in Studien rund 45 bis 55 Prozent zum dauerhaften System \u00fcber, nach dem zweistufigen Test rund 70 bis 80 Prozent <sup>3,4,5<\/sup>.<\/li>\n<li>Moderne PNE-Techniken verkleinern diesen Abstand. Mit der bipolaren PNE von Prof. Reitz stieg die Erfolgsrate von 47 auf 58 Prozent, bei neurologisch bedingten St\u00f6rungen auf 63 Prozent <sup>6<\/sup>.<\/li>\n<li>Die PNE erkennt etwas weniger Responder, ist daf\u00fcr aber deutlich weniger invasiv, kosteng\u00fcnstiger und mit weniger Infektionen verbunden \u2013 die H\u00fcrde f\u00fcr den Test ist also tief <sup>4,7<\/sup>.<\/li>\n<li>\u00dcberzeugt die PNE nicht ganz, kann im zweiten Schritt immer noch das zweistufige Verfahren folgen. Fast die H\u00e4lfte dieser Betroffenen spricht dann an <sup>8<\/sup>.<\/li>\n<li>Der langfristige Erfolg des Blasenschrittmachers hing in einer Studie nicht davon ab, mit welcher Methode getestet wurde <sup>8<\/sup>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Warum der Test so wichtig ist<\/h1>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Blasenschrittmacher, medizinisch sakrale Neuromodulation, stimuliert sanft die Nerven im Kreuzbein, die Blase und Beckenboden steuern. Die europ\u00e4ische Leitlinie empfiehlt ihn bei \u00fcberaktiver Blase und Dranginkontinenz, wenn Medikamente nicht ausreichend helfen. Er kommt auch bei bestimmten Blasenentleerungsst\u00f6rungen infrage <sup>1<\/sup>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ob die Methode bei Ihnen wirkt, l\u00e4sst sich nicht im Voraus berechnen. Deshalb testen Sie sie zuerst in Ihrem Alltag und f\u00fchren ein Blasentagebuch. Bessern sich Ihre Beschwerden um mindestens die H\u00e4lfte, ist ein dauerhaftes System sinnvoll <sup>4<\/sup>. So entscheiden Sie auf Basis Ihrer eigenen Erfahrung, nicht auf Verdacht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Zwei Wege zum Test<\/h1>\n<h2>Die periphere Nervenevaluation (PNE): ambulant und schonend<\/h2>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Feine, vor\u00fcbergehende Testelektroden werden in \u00f6rtlicher Bet\u00e4ubung durch die Haut neben die Sakralnerven gelegt und mit einem kleinen externen Stimulator verbunden. Weil Sie wach sind, k\u00f6nnen Sie genau beschreiben, wo Sie das Kribbeln sp\u00fcren. Diese R\u00fcckmeldung hilft, die Elektroden exakt zu platzieren <sup>4,6<\/sup>. Der Test dauert bei Blasenbeschwerden typischerweise rund eine Woche, danach werden die Testelektroden einfach entfernt <sup>4<\/sup>. Nur wenn der Test erfolgreich war, folgt ein Eingriff im Operationssaal: die Implantation des dauerhaften Systems <sup>7<\/sup>.<\/p>\n<h2>Die zweistufige Implantation: im Operationssaal, mit l\u00e4ngerer Testphase<\/h2>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hier wird bereits im ersten Schritt die dauerhafte Elektrode mit kleinen Widerhaken eingesetzt, meist in Sedierung oder Narkose und unter R\u00f6ntgenkontrolle. Die Testphase dauert typischerweise zwei bis drei Wochen <sup>4<\/sup>. Ist der Test erfolgreich, wird in einem zweiten Eingriff das Ger\u00e4t eingesetzt, andernfalls wird die Elektrode wieder entfernt <sup>7<\/sup>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Warum Erfolgszahlen so unterschiedlich sind<\/h1>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer im Internet nach Erfolgsraten sucht, findet Werte zwischen rund 40 und fast 90 Prozent. Das liegt weniger an den Methoden selbst als daran, wer getestet und wie gemessen wurde:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Das Beschwerdebild:<\/strong> Bei Blasenschmerzsyndrom gingen in einer Metaanalyse von 2026 nach der PNE 53 Prozent und nach dem zweistufigen Test 75 Prozent zum dauerhaften System \u00fcber <sup>3<\/sup>. Bei Dranginkontinenz sind die Chancen eines positiven Tests besonders gut <sup>9<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>Eine neurologische Grunderkrankung:<\/strong> Bei neurologisch bedingten Blasenst\u00f6rungen lag die Erfolgsrate der Testphase in einer Metaanalyse im Mittel bei 66 Prozent, je nach St\u00f6rung zwischen 52 und 69 Prozent <sup>2<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>Die Definition von Erfolg:<\/strong> Manche Studien z\u00e4hlen eine Besserung um mindestens die H\u00e4lfte in einem einzigen Tagebuchwert, andere die tats\u00e4chliche Implantation oder den Erfolg nach Jahren <sup>4,9<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>Die Datenquelle:<\/strong> Klinische Studien zeigen nach dem zweistufigen Test deutlich h\u00f6here \u00dcbergangsraten als Abrechnungsdaten von Versicherern (79 gegen\u00fcber 45 Prozent) <sup>3<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>Die Technik:<\/strong> Ein- oder beidseitige Testelektroden, mit oder ohne R\u00f6ntgenkontrolle, unipolar oder bipolar \u2013 all das beeinflusst das Ergebnis <sup>4,6<\/sup>.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Realistisch ist deshalb: Der zweistufige Test f\u00fchrt meist bei rund 70 bis 80 Prozent zum dauerhaften System <sup>3,4,5<\/sup>. Die klassische PNE lag historisch bei rund 45 bis 55 Prozent <sup>4,5<\/sup>. Wie weit eine moderne PNE an den zweistufigen Test heranreicht, h\u00e4ngt stark von Technik und Erfahrung ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Was die Studien zeigen<\/h1>\n<h2>Der zweistufige Test erkennt etwas mehr Responder<\/h2>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In einer randomisierten Studie mit 30 Frauen mit Dranginkontinenz erhielten nach dem zweistufigen Test 88 Prozent ein dauerhaftes System, nach der klassischen PNE 46 Prozent <sup>10<\/sup>. In einer niederl\u00e4ndischen Studie mit 100 Betroffenen, die beide Tests durchliefen, sprachen 47 Prozent auf die PNE und 69 Prozent auf den zweistufigen Test an <sup>11<\/sup>. Auch eine grosse US-Auswertung von 2024 mit \u00fcber 900 \u00e4lteren Menschen zeigte nach der PNE 53 Prozent und nach dem zweistufigen Test 72 Prozent \u00dcbergang zum dauerhaften System <sup>5<\/sup>.<\/p>\n<h2>Die moderne PNE holt auf<\/h2>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die PNE von heute ist nicht mehr die von vor 20 Jahren. In einer Serie der Cleveland Clinic mit 102 Betroffenen sprachen mit beidseitigen, unter R\u00f6ntgenkontrolle platzierten Testelektroden 77 Prozent auf die PNE an \u2013 etwa so viele wie in Berichten zum zweistufigen Test <sup>9<\/sup>. Eine Auswertung aus Saudi-Arabien und Kanada fand keinen Unterschied zwischen beiden Wegen, weder beim \u00dcbergang zum dauerhaften System noch im weiteren Verlauf <sup>12<\/sup>. Beide Studien wurden bisher nur als Kongressbeitr\u00e4ge ver\u00f6ffentlicht und sind r\u00fcckblickend. Eine \u00dcbersichtsarbeit von 2026 fasst zusammen: Der zweistufige Test bleibt der Goldstandard, die PNE ist durch technische Fortschritte aber zuverl\u00e4ssiger geworden und f\u00fcr ausgew\u00e4hlte Patientinnen und Patienten eine \u00fcberzeugende Option <sup>7<\/sup>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Der Stufenweg: erst schonend testen, bei Bedarf zweistufig<\/h1>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der zweistufige Test erkennt zwar etwas mehr Responder, verlangt daf\u00fcr aber von Anfang an zwei Eingriffe im Operationssaal \u2013 auch dann, wenn der Blasenschrittmacher am Ende nicht wirkt <sup>4,7<\/sup>. Die PNE ist deutlich weniger belastend. Das senkt die H\u00fcrde, die Behandlung \u00fcberhaupt auszuprobieren. Und sie schliesst nichts aus: \u00dcberzeugt das Ergebnis nicht ganz, steht der zweistufige Test im zweiten Schritt weiterhin offen <sup>4,7<\/sup>.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Schritt 1 \u2013 die ambulante PNE:<\/strong> schonend, in \u00f6rtlicher Bet\u00e4ubung, rund eine Woche Test im Alltag <sup>4<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>Klares Ergebnis:<\/strong> Bessern sich Ihre Beschwerden deutlich, folgt direkt die Implantation des dauerhaften Systems \u2013 mit nur einem Eingriff im Operationssaal <sup>7<\/sup>. Zeigt sich gar keine Wirkung, haben Sie sich eine Operation erspart.<\/li>\n<li><strong>Ergebnis nicht ganz \u00fcberzeugend:<\/strong> Ist die Wirkung unklar oder nur teilweise vorhanden, k\u00f6nnen Sie im zweiten Schritt das zweistufige Verfahren w\u00e4hlen. Die l\u00e4ngere Testphase mit der stabilen, endg\u00fcltigen Elektrode gibt dann eine verl\u00e4sslichere Antwort <sup>4,7<\/sup>.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dass sich dieser Weg lohnt, zeigt eine niederl\u00e4ndische Studie: 44 Prozent der Betroffenen mit nicht erfolgreicher PNE sprachen anschliessend auf den zweistufigen Test an. Ihr Langzeiterfolg war genauso gut wie bei denen, die direkt auf die PNE angesprochen hatten <sup>8<\/sup>. Wer mit der PNE beginnt, verliert also keine Chance \u2013 nimmt aber in Kauf, dass bei einem Teil der Betroffenen ein zweiter Test n\u00f6tig wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Vor- und Nachteile im Detail<\/h1>\n<h2>Periphere Nervenevaluation (PNE)<\/h2>\n<h3>Vorteile<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Schonend und mit tiefer Eintrittsschwelle:<\/strong> ambulant und in \u00f6rtlicher Bet\u00e4ubung, ohne Narkose <sup>4,7<\/sup>.<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4982\" src=\"https:\/\/www.kontinenzzentrum.ch\/wp-content\/uploads\/kontinenzzentrum12032-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.kontinenzzentrum.ch\/wp-content\/uploads\/kontinenzzentrum12032-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.kontinenzzentrum.ch\/wp-content\/uploads\/kontinenzzentrum12032-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.kontinenzzentrum.ch\/wp-content\/uploads\/kontinenzzentrum12032-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.kontinenzzentrum.ch\/wp-content\/uploads\/kontinenzzentrum12032-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.kontinenzzentrum.ch\/wp-content\/uploads\/kontinenzzentrum12032-1.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Nichts verbaut:<\/strong> \u00dcberzeugt der Test nicht ganz, kann das zweistufige Verfahren folgen <sup>4,8<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>Pr\u00e4zise R\u00fcckmeldung:<\/strong> Weil Sie wach sind, beschreiben Sie, wo Sie die Stimulation sp\u00fcren. Das erm\u00f6glicht eine genaue Platzierung, auch an mehreren Nervenwurzeln beidseits <sup>4,6<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>Nur ein Eingriff im Operationssaal,<\/strong> und nur dann, wenn der Test erfolgreich war <sup>7<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>Geringeres Infektionsrisiko,<\/strong> weil Test und Implantation vollst\u00e4ndig getrennt sind <sup>4,6<\/sup>. In der US-Auswertung traten Wundkomplikationen nach der PNE seltener auf (0,6 gegen\u00fcber 2,5 Prozent) <sup>5<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>Geringere Kosten<\/strong> f\u00fcr die Testphase <sup>4,7<\/sup>.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Nachteile<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Verschiebung:<\/strong> Die Testelektroden haben keine Widerhaken und k\u00f6nnen sich verschieben <sup>6,7<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>Etwas weniger Responder:<\/strong> Die k\u00fcrzere Testphase kann zu falsch negativen Ergebnissen f\u00fchren. Dann kann ein zweistufiger Test n\u00f6tig werden <sup>6,8<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>Neue Platzierung:<\/strong> Die dauerhafte Elektrode wird neu eingesetzt und liegt nicht zwingend exakt an der getesteten Stelle <sup>6<\/sup>. Nach einer PNE waren Folgeeingriffe in einer grossen Auswertung etwas h\u00e4ufiger <sup>7<\/sup>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Zweistufige Implantation<\/h2>\n<h3>Vorteile<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>H\u00f6here Treffsicherheit:<\/strong> Etwas mehr Betroffene, denen der Blasenschrittmacher hilft, werden erkannt \u2013 auch nach einer nicht \u00fcberzeugenden PNE <sup>4,8,10,11<\/sup>.<img decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1748\" src=\"https:\/\/www.kontinenzzentrum.ch\/wp-content\/uploads\/neuromodulation_implant_2.jpeg\" alt=\"\" width=\"245\" height=\"250\" \/><\/li>\n<li><strong>Test mit der endg\u00fcltigen Elektrode:<\/strong> Die Elektrode mit Widerhaken sitzt stabil und bleibt nach erfolgreichem Test an Ort und Stelle <sup>7<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>L\u00e4ngere Testphase<\/strong> von zwei bis drei Wochen, besonders hilfreich bei schwankenden Beschwerden und neurologischen Erkrankungen <sup>4<\/sup>.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Nachteile<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Zwei Eingriffe im Operationssaal,<\/strong> auch bei negativem Test, meist in Sedierung oder Narkose <sup>4,7<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>Eingeschr\u00e4nkte R\u00fcckmeldung:<\/strong> In Narkose kann die Lage nur \u00fcber Muskelreaktionen beurteilt werden <sup>4<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>Mehr Infektionen in \u00e4lteren Studien,<\/strong> neuere Daten zeigen allerdings niedrige Raten <sup>4,7<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>H\u00f6here Kosten<\/strong> durch Operationssaal und An\u00e4sthesie <sup>4,7<\/sup>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Die beiden Wege auf einen Blick<\/h2>\n<table style=\"font-weight: 400; height: 552px;\" width=\"1090\">\n<thead>\n<tr>\n<td width=\"136\">\n<p style=\"text-align: left;\">\n<\/td>\n<td style=\"text-align: left;\" width=\"249\"><strong>PNE (ambulant)<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: center;\" width=\"249\">\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Zweistufige Implantation<\/strong><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"136\"><strong>Bet\u00e4ubung<\/strong><\/td>\n<td width=\"249\">\u00d6rtliche Bet\u00e4ubung <sup>4<\/sup><\/td>\n<td width=\"249\">Meist Sedierung oder Narkose <sup>7<\/sup><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"136\"><strong>Eingriffe im Operationssaal<\/strong><\/td>\n<td width=\"249\">Einer, nur bei erfolgreichem Test <sup>7<\/sup><\/td>\n<td width=\"249\">Zwei, auch bei negativem Test <sup>7<\/sup><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"136\"><strong>Testelektrode<\/strong><\/td>\n<td width=\"249\">Vor\u00fcbergehend, ohne Widerhaken <sup>7<\/sup><\/td>\n<td width=\"249\">Endg\u00fcltige Elektrode mit Widerhaken <sup>7<\/sup><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"136\"><strong>Testdauer<\/strong><\/td>\n<td width=\"249\">Rund eine Woche <sup>4<\/sup><\/td>\n<td width=\"249\">Zwei bis drei Wochen <sup>4<\/sup><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"136\"><strong>\u00dcbergang zum dauerhaften System<\/strong><\/td>\n<td width=\"249\">Klassisch rund 45 bis 55 Prozent, mit moderner Technik h\u00f6her <sup>4,5,6,9<\/sup><\/td>\n<td width=\"249\">Meist rund 70 bis 80 Prozent <sup>3,4,5<\/sup><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left;\" width=\"136\"><strong>Rolle im Stufenweg<\/strong><\/td>\n<td style=\"text-align: left;\" width=\"249\">Schonender erster Schritt, besonders bei \u00fcberaktiver Blase und Dranginkontinenz ohne neurologische Grunderkrankung <sup>7,9<\/sup><\/td>\n<td width=\"249\">\n<p style=\"text-align: left;\">Zweiter Schritt bei nicht \u00fcberzeugender PNE; direkter Weg vor allem bei neurologisch bedingten Blasenst\u00f6rungen <sup>4,7,8<\/sup><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h1><\/h1>\n<h1><\/h1>\n<h1>Neu gedacht: die bipolare PNE nach Prof. Reitz<\/h1>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die zentrale Frage lautete: L\u00e4sst sich der schonende ambulante Test so verbessern, dass er an die Treffsicherheit des zweistufigen Tests heranr\u00fcckt? Prof. Dr. med. Andr\u00e9 Reitz ist dieser Frage mit Kollegen nachgegangen und hat die Ergebnisse in der Fachzeitschrift \u00abAktuelle Urologie\u00bb ver\u00f6ffentlicht <sup>6<\/sup>.<\/p>\n<h2>Was das Verfahren besonders macht<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Vier statt zwei Testelektroden:<\/strong> an beiden Seiten und auf zwei Nervenebenen (S3 und S4), pr\u00e4zise unter R\u00f6ntgenkontrolle platziert <sup>6<\/sup>. Die ICS empfiehlt beidseitige Testelektroden, um Testversagen durch Verschiebung zu verringern <sup>4<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>Bipolare Stimulation:<\/strong> Der Strom fliesst zwischen zwei Elektroden, die nur rund eineinhalb Zentimeter auseinanderliegen, statt \u00fcber zehn Zentimeter oder mehr zu einer Klebeelektrode auf der Haut. So wirkt der Reiz gezielt am Nerv <sup>6<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>Individuell angepasster Testablauf \u00fcber acht Tage:<\/strong> zun\u00e4chst einseitig, bei fehlender Wirkung nach drei Tagen beidseitig, mit wechselnden Einstellungen <sup>6<\/sup>.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Die Ergebnisse<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>100 Patientinnen und Patienten,<\/strong> alle vom selben erfahrenen Operateur behandelt <sup>6<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>H\u00f6here Erfolgsrate:<\/strong> 58 Prozent mit bipolarer gegen\u00fcber 47 Prozent mit klassischer Stimulation. Ohne neurologische Grunderkrankung waren es 58 gegen\u00fcber 41 Prozent, bei neurologisch bedingten St\u00f6rungen 63 gegen\u00fcber 57 Prozent <sup>6<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>Sicher:<\/strong> Bei 400 Elektroden trat keine Komplikation auf. Auch wenn sich einzelne Elektroden verschoben, konnte der Test dank der zus\u00e4tzlichen Elektroden bei allen abgeschlossen werden <sup>6<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>Gezielte Weiterbehandlung:<\/strong> Drei Personen, die mit einem einseitigen Implantat nicht ausreichend profitierten, erzielten mit einem beidseitigen System eine Besserung <sup>6<\/sup>.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Zur Einordnung:<\/strong> Die bipolare Technik schliesst einen grossen Teil der L\u00fccke zwischen klassischer PNE und zweistufigem Test, der in der Literatur bei 75 bis 80 Prozent liegt <sup>6<\/sup>. Der Unterschied war in dieser Studiengr\u00f6sse statistisch noch nicht gesichert. Die Ergebnisse zeigen aber, wie viel Pr\u00e4zision in der Testphase bewirkt \u2013 und dass ein schonender ambulanter Test nicht weniger Sorgfalt bedeutet <sup>6<\/sup>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Welcher Test passt zu Ihnen?<\/h1>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr viele Betroffene ist die ambulante PNE der sinnvolle Einstieg, weil sie schonend ist und den zweistufigen Test als zweite M\u00f6glichkeit offenh\u00e4lt. Gemeinsam mit Ihnen w\u00e4gen wir ab:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Ihre Diagnose:<\/strong> Bei \u00fcberaktiver Blase und Dranginkontinenz ohne neurologische Grunderkrankung ist die PNE eine gute erste Wahl <sup>7,9<\/sup>. Bei neurologisch bedingten Blasenst\u00f6rungen empfehlen Fachgesellschaften meist den zweistufigen Test <sup>4,7<\/sup>. In der Studie von Prof. Reitz sprachen allerdings auch 63 Prozent der neurologisch Betroffenen auf die bipolare PNE an <sup>6<\/sup> \u2013 die Wahl erfolgt deshalb individuell.<\/li>\n<li><strong>Ihre Gesundheit:<\/strong> Ist eine Narkose mit einem erh\u00f6hten Risiko verbunden, spricht viel f\u00fcr die ambulante PNE <sup>7<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>Ihr Empfinden:<\/strong> Wer einen Eingriff im Wachzustand nicht gut tolerieren kann, ist mit dem zweistufigen Test besser beraten <sup>7<\/sup>.<\/li>\n<li><strong>Ihr Verlauf:<\/strong> \u00dcberzeugt das Ergebnis der PNE nicht ganz, besprechen wir mit Ihnen den zweistufigen Test als n\u00e4chsten Schritt <sup>4,8<\/sup>.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Grundlage jeder Entscheidung ist eine gr\u00fcndliche Abkl\u00e4rung mit Urinuntersuchung, Blasentagebuch, Ultraschall, neurologischer Untersuchung und Video-Urodynamik <sup>6<\/sup>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>Warum Betroffene zu uns ins KontinenzZentrum Hirslanden kommen<\/h1>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Beim Blasenschrittmacher entscheidet Erfahrung \u00fcber den Erfolg: bei der Wahl des richtigen Tests, bei der pr\u00e4zisen Platzierung der Elektroden und in der langfristigen Nachsorge. Seit 2010 behandeln wir Menschen mit \u00fcberaktiver Blase, Entleerungsst\u00f6rungen und neurologisch bedingten Blasenproblemen. Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Andr\u00e9 Reitz verbinden wir mehr als 25 Jahre klinische und wissenschaftliche Erfahrung mit modernster Technik.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Beide Testmethoden aus einer Hand:<\/strong> Wir bieten PNE und zweistufige Implantation an. So k\u00f6nnen Sie schonend beginnen und bei Bedarf nahtlos zum zweistufigen Verfahren wechseln.<\/li>\n<li><strong>Forschung, die Ihnen direkt zugutekommt:<\/strong> Reitz hat die bipolare PNE selbst wissenschaftlich untersucht und weiterentwickelt.<\/li>\n<li><strong>Ausgewiesene Erfahrung:<\/strong> Mehr als 500 Neuromodulationen sowie \u00fcber 15'000 urodynamische Untersuchungen.<\/li>\n<li><strong>Interdisziplin\u00e4r und individuell:<\/strong> Wir betrachten Blase, Beckenboden und Ihre Lebenssituation als Ganzes.<\/li>\n<li><strong>Langfristig an Ihrer Seite:<\/strong> Die Leitlinie empfiehlt eine lebenslange Nachsorge f\u00fcr den Blasenschrittmacher. Wir begleiten Sie von der Abkl\u00e4rung bis weit \u00fcber die Implantation hinaus <sup>1<\/sup>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4><a style=\"font-size: 1.7rem;\" href=\"https:\/\/www.kontinenzzentrum.ch\/de\/ueber-uns\/kontakt.html\"><strong>Sie m\u00f6chten wissen, ob der Blasenschrittmacher Ihnen helfen kann und welcher Test zu Ihnen passt? Vereinbaren Sie jetzt Ihre pers\u00f6nliche Beratung.<\/strong><\/a><\/h4>\n<p>Sie erreichen unser Zentrum (KontinenzZentrum Hirslanden) in Z\u00fcrich telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 8 und 17 Uhr +41 44 387 29 10.\u00a0 Nutzen Sie auch unsere <a title=\"Nutzen Sie unsere Online-Terminvereinbarung\" href=\"https:\/\/www.kontinenzzentrum.ch\/de\/ueber-uns\/termin.html\">Online-Terminvereinbarung<\/a>!<\/p>\n<div class=\"uk-flex uk-child-width-auto uk-grid-small\" uk-grid><div><a class=\"uk-button uk-button-primary\" href=\"tel:+41443872910\"><i class=\"fas fa-phone-alt uk-margin-small-right\"><\/i>+41 44 387 29 10<\/a><\/div><div><a class=\"uk-button uk-button-primary\" href=\"https:\/\/www.kontinenzzentrum.ch\/de\/ueber-uns\/termin.html\"><i class=\"fas fa-comments uk-margin-small-right\"><\/i>Online Terminvereinbarung<\/a><\/div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1>H\u00e4ufige Fragen<\/h1>\n<h3>Was ist eine periphere Nervenevaluation (PNE)?<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die PNE ist ein ambulanter Test f\u00fcr den Blasenschrittmacher. Feine, vor\u00fcbergehende Elektroden werden in \u00f6rtlicher Bet\u00e4ubung neben die Sakralnerven gelegt. Sie testen die Stimulation rund eine Woche im Alltag, danach werden die Elektroden entfernt <sup>4<\/sup>.<\/p>\n<h3>Was ist der Unterschied zwischen PNE und zweistufiger Implantation?<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bei der PNE werden vor\u00fcbergehende Testelektroden ambulant in \u00f6rtlicher Bet\u00e4ubung eingelegt. Bei der zweistufigen Implantation wird die dauerhafte Elektrode bereits im Operationssaal eingesetzt, meist in Sedierung oder Narkose. Ein zweiter Eingriff folgt in jedem Fall: das Ger\u00e4t einsetzen oder die Elektrode entfernen <sup>4,7<\/sup>.<\/p>\n<h3>Wie hoch sind die Erfolgsraten?<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das h\u00e4ngt stark vom Beschwerdebild, von einer neurologischen Grunderkrankung und von der Erfolgsdefinition ab <sup>2,3<\/sup>. Nach dem zweistufigen Test gehen meist rund 70 bis 80 Prozent zum dauerhaften System \u00fcber, nach der klassischen PNE rund 45 bis 55 Prozent <sup>3,4,5<\/sup>. Mit der bipolaren PNE stieg die Erfolgsrate in der Studie von Prof. Reitz auf 58 Prozent <sup>6<\/sup>.<\/p>\n<h3>Ist die PNE schmerzhaft?<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die PNE erfolgt in \u00f6rtlicher Bet\u00e4ubung. Die Stimulation selbst wird meist als leichtes Kribbeln wahrgenommen <sup>4<\/sup>.<\/p>\n<h3>Kann ich nach der PNE noch den zweistufigen Test machen?<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja. \u00dcberzeugt die PNE nicht ganz, kann im zweiten Schritt das zweistufige Verfahren folgen. In einer Studie sprachen 44 Prozent der Betroffenen mit nicht erfolgreicher PNE darauf an \u2013 mit gleich gutem Langzeiterfolg <sup>8<\/sup>.<\/p>\n<h3>F\u00fcr wen ist der zweistufige Test direkt besser geeignet?<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vor allem f\u00fcr Menschen mit neurologisch bedingten Blasenst\u00f6rungen, wenn von Anfang an eine l\u00e4ngere Testphase n\u00f6tig ist oder wenn ein Eingriff im Wachzustand nicht gut toleriert wird <sup>4,7<\/sup>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine pers\u00f6nliche \u00e4rztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Literatur<\/h2>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\">European Association of Urology. EAU Guidelines on Non-neurogenic Female LUTS. Arnhem: EAU Guidelines Office; 2025. <a href=\"https:\/\/uroweb.org\/guidelines\/non-neurogenic-female-luts\/chapter\/disease-management\">mehr dazu<\/a><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\">van Ophoven A, Engelberg S, Lilley H, Sievert KD. Systematic literature review and meta-analysis of sacral neuromodulation (SNM) in patients with neurogenic lower urinary tract dysfunction (nLUTD): over 20 years' experience and future directions. Adv Ther. 2021;38:1987-2006. <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s12325-021-01650-9\">mehr dazu<\/a><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Yadav S, Sharma A, Yadav A, Jha P, Bais SS, Trakroo S. Sacral neuromodulation test-phase success in bladder pain syndrome: systematic review and meta-analysis. Int Urogynecol J. 2026. doi:10.1007\/s00192-026-06741-1. <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s00192-026-06741-1\">mehr dazu<\/a><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Goldman HB, Lloyd JC, Noblett KL, Carey MP, Casta\u00f1o Botero JC, Gajewski JB, et al. International Continence Society best practice statement for use of sacral neuromodulation. Neurourol Urodyn. 2018;37(5):1823-48. <a href=\"https:\/\/www.ics.org\/Wasabi\/Documents\/DocumentsDownload.aspx?DocumentID=5264\">mehr dazu<\/a><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Dreyfuss LD, Nik-Ahd F, Wang L, Shatkin-Margolis A, Covinsky K, Boscardin WJ, et al. Sacral neuromodulation in nursing home residents. Neurourol Urodyn. 2024;43(7):1534-44. <a href=\"https:\/\/pmc.ncbi.nlm.nih.gov\/articles\/PMC11338736\/\">mehr dazu<\/a><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Reitz A, H\u00fcsch T, Doggweiler R, Buse S, Haferkamp A. Die bipolare Stimulation kann die Erfolgsrate des Peripheren Nervenevaluationstests der sakralen Neuromodulation verbessern. Aktuelle Urol. 2017;48:238-42. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1055\/s-0042-121291\">mehr dazu<\/a><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Glick H, Sridhar R, Gupta P. Sacral neuromodulation (SNM): can percutaneous nerve evaluation (PNE) really compete with Stage 1 to predict outcomes? Curr Bladder Dysfunct Rep. 2026;21:7. <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s11884-026-00806-z\">mehr dazu<\/a><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Marcelissen T, Leong R, Serroyen J, van Kerrebroeck P, de Wachter S. Is the screening method of sacral neuromodulation a prognostic factor for long-term success? J Urol. 2011;185(2):583-7. <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/21168865\/\">mehr dazu<\/a><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Kocher N, Derisavifard S, Rueb J, Fascelli M, Rackley R, Moore C, et al. Predictive factors of PNE success in a contemporary cohort [Abstract 51]. International Continence Society Annual Meeting; 2020. <a href=\"https:\/\/www.ics.org\/2020\/abstract\/51\">mehr dazu<\/a><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Borawski KM, Foster RT, Webster GD, Amundsen CL. Predicting implantation with a neuromodulator using two different test stimulation techniques: a prospective randomized study in urge incontinent women. Neurourol Urodyn. 2007;26(1):14-8. <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/17123297\/\">mehr dazu<\/a><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Leong RK, De Wachter SG, Nieman FH, de Bie RA, van Kerrebroeck PE. PNE versus 1st stage tined lead procedure: a direct comparison to select the most sensitive test method to identify patients suitable for sacral neuromodulation therapy. Neurourol Urodyn. 2011;30(7):1249-52. <a href=\"https:\/\/pubmed.ncbi.nlm.nih.gov\/21404317\/\">mehr dazu<\/a><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Aldossary NA, Banakhar MA, Banjar RA, Hassouna M. Percutaneous nerve evaluation versus staged sacral neuromodulation [Abstract 215]. International Continence Society Annual Meeting; 2023. <a href=\"https:\/\/www.ics.org\/2023\/abstract\/215\">mehr dazu<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Testmethoden im Vergleich \u2013 warum der schonende Test oft der beste erste Schritt ist und das zweistufige Verfahren jederzeit offenbleibt Sie haben schon vieles gegen Ihre Blasenbeschwerden versucht und denken \u00fcber einen Blasenschrittmacher nach? Dann steht vor der Entscheidung ein Test, der zeigt, ob die Behandlung bei Ihnen wirkt. 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