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Dranginkontinenz

Unfreiwilliger Harnverlust verbunden mit starkem Harndrang

Die Beschwerden häufiges Wasserlassen am Tage und in der Nacht verbunden mit plötzlichem, starkem Harndrang können auf eine überaktive Blase hindeuten. Betroffenen suchen oft stündlich oder öfter das WC auf, erwachen nachts durch Harndrang und haben Schwierigkeiten, die Blasenentleerung hinauszuzögern. Ist die Vorwarnzeit zu kurz, um rechtzeitig eine Toilette zur erreichen, so kann es auch zu einem unfreiwilligen Harnverlust unter Harndrang, einer sogenannten Dranginkontinenz kommen.

Eine überaktive Blase kann ohne erkennbare Ursache auftreten oder Folge einer Erkrankung des Nervensystems oder eines Diabetes mellitus sein. Auch eine Blasensenkung kann mit einer Dranginkontinenz einhergehen. Häufig ist die Lebensqualität der Betroffenen durch die Dranginkontinenz erheblich beeinträchtigt.


Behandlungsmöglichkeiten einer Dranginkontinenz

Injektion der Harnblase mit Botulinumtoxin (1) Blasenwand, (2) Injektionsnadel


 


Das KontinenzZentrum Hirslanden ist ein Zentrum der Klinik Hirslanden

Zertifizierte ärztliche Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft (PD Dr. med. André Reitz)

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