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Harninkontinenz

Unfreiwilliger Harnverlust bei Mann, Frau und Kind

Der unfreiwillige Verlust von Harn, die Blasenschwäche oder Harninkontinenz ist so häufig wie Bluthochdruck. Aber kaum jemand spricht darüber, aus Angst und aus Scham. Dabei haben sich das Wissen über die Ursachen und die Behandlungsmöglichkeiten in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt, sodass eine effektive Therapie der Blasenstörung und der Inkontinenz bei fast allen Betroffenen möglich ist und deren Lebensqualität stark verbessert. Ungewollter Urinverlust ist für jeden betroffenen Menschen – unabhängig von Alter und Geschlecht – eine schwerwiegende Beeinträchtigung. 

Jede zweite Frau bemerkt nach dem fünfzigsten Lebensjahr eine Harninkontinenz unter körperlicher Belastung, etwa beim Husten oder beim Sport. Männer in diesem Alter plagt die Prostata mit häufigem Harndrang und lästigem nächtlichem Wasserlassen. Nach einer Operation der Prostata ist eine Inkontinenz oft das grösste Problem. Erkrankungen des Nervensystems, wie die Multiple Sklerose, der Schlaganfall oder die Parkinson-Krankheit, können Auslöser einer Störung der Blasenfunktion oder einer Inkontinenz sein. Bei vielen Betroffenen schränken nicht die klassischen Symptome der Krankheit die Lebensqualität ein, sondern vielmehr die Probleme der Blase und die Inkontinenz.


 


Das KontinenzZentrum Hirslanden ist ein Zentrum der Klinik Hirslanden

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