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Die Altersblase

Die Störung der Harnblasenfunktion und eine damit verbundene Harninkontinenz ist ein häufiges und gravierendes Problem des älteren Menschen. Bis zu einem Drittel aller zu Hause lebenden älteren Menschen sind davon betroffen, in Pflegeeinrichtungen sind es häufig weit mehr als die Hälfte aller Bewohner. Nicht selten ist eine neu auftretende Harninkontinenz Anlass für eine Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung. Betroffene versuchen zunächst, aus Angst und Scham das Problem zu vertuschen oder durch allerlei Behelfe mit der Situation allein zurechtzukommen.

Oft vergehen Monate bis Jahre, bis eine Pflegeperson oder ein Arzt auf die Inkontinenz angesprochen oder eine Behandlung nachgefragt wird. Dabei sind die Erfolgsaussichten einer Behandlung der Inkontinenz auch bei Betroffenen jenseits des 80. Lebensjahres gut, gewöhnlich lässt sich eine Kontrolle der Blase durch einfache Maßnahmen und Behandlungen wiederherstellen oder zumindest der ungewollte Harnverlust kontrollieren. Zu Unrecht wird das Auftreten einer Harninkontinenz als normaler Teil des Älterwerdens betrachtet; ein unfreiwilliger Harnverlust ist in jedem Alter abklärungs- und behandlungsbedürftig.


 


Das KontinenzZentrum Hirslanden ist ein Zentrum der Klinik Hirslanden

Zertifizierte ärztliche Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft (PD Dr. med. André Reitz)

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