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Chronischer Blasenschmerz: Diagnose und Therapie

Der Blasenschmerz ist eine besondere Form der Blasenentzündung

Der Blasenschmerz hat spezifische Ursachen und erfordert ein besonderes Diagnose- und Therapiekonzept

Die schmerzhafte Blase, gemeinhin Blasenschmerz genannt, ist eine besondere Form der Blasenentzündung. Im Gegensatz zu einer akuten, meist durch Bakterien in der Blase oder in der Harnröhre hervorgerufenen und unter einer geeigneten Behandlung bereits nach wenigen Tagen wieder abklingenden Blasenentzündung, entwickelt sich die schmerzhafte Blase (interstitielle Zystitis) schleichend und besteht dann nicht selten Jahre bis Jahrzehnte, insbesondere bei Frauen. Eine Interstitielle Zystitis als Ursache des Blasenschmerzes zu erkennen, bereitet oftmals Schwierigkeiten und beruht zum Großteil auf dem Ausschluss anderer Erkrankungen der Blase, des Harntrakts oder anderer Organe.


Diagnose: Symptome des chronischen Blasenschmerzes

Die Ausprägung der Beschwerden ist variabel, sodass Fragebögen nur einen Teil der Betroffenen erfassen können. Nach Kriterien der Europäischen Gesellschaft zur Untersuchung der Interstitiellen Zystitis (IC) deuten die Symptome chronischer Blasenschmerz, Druckgefühl in der Blase und Blasenbeschwerden auf eine Interstitielle Zystitis hin, wenn sie mit mindestens einem der Symptome verstärkter Harndrang und häufiges Wasserlassen kombiniert und andere Ursachen im Zusammenhang mit dem Urin ausgeschlossen sind. Frauen sind mit zirka 80% sehr viel häufiger vom Blasenschmerz im engeren Sinne betroffen als Männer. Ein erster wichtiger Schritt für IC-Betroffene ist die Diagnosestellung. Da die Ursachen der IC bisher unklar sind, mangelt es vielfach noch an geeigneten Behandlungskonzepten zur Heilung der Krankheit.


Therapie und Behandlung von Blasenschmerzen

So konzentrieren sich alle derzeit bekannten Therapien auf die Linderung der Beschwerden durch den Blasenschmerz. Am Anfang steht eine medikamentöse Behandlung, in der Regel als Kombinationstherapie mehrerer Wirkstoffe. Weitere Behandlungsoptionen sind die Instillationstherapie (Einträufelung von Arzneimitteln in den Urin der Harnblase), die elektromotorische Instillationsbehandlung der Blase sowie verschiedene Methoden der Nervenstimulation.


 


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