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MIT PRÄZISION UND AUGENMASS

Operative Expertise und modernste Verfahren bei Prostatavergrösserung

Bipolare Enukleation der Prostata

Ausschälung von Gewebe bei stark vergrösserter Prostata

Bei bei sehr ausgeprägter Prostatavergrösserung ist Abfluss aus der Blase so stark eingeengt, dass die Blasenentleerung nur noch unvollständig möglich ist. Betroffene Männer leider unter den erheblichen Beschwerden bei gutartiger Prostatavergrösserung. Häufig sind die verfügbaren Medikamente nicht mehr ausreichend wirksam, so kann eine ausgedehnt operative Entfernung von Prostatagewebe (bipolare Prostataenukleation) durchgeführt werden. 

Der Eingriff kann in Vollnarkose oder auch unter Spinalanästhesie erfolgen. Hierbei werden die vergrösserten Anteile der Prostata mit Hilfe eines über die Harnröhre eingeführten optischen Instrumentes und einer elektrischen Vaporisationsonde in einem Stück abgetragen und so die Abflussbahn aus der Blase wieder eröffnet. Blutungen aus eröffneten Gefäßen werden mit elektischem Strom gestillt. Nach dem Eingriff wird ein Dauerkatheter mit einer Blasenspülung eingelegt und für wenige Tage belassen. Nach Entfernung des Katheters ist die Blasenentleerung wieder ungestört und mit gutem Harnstrahl möglich.

In den ersten Tage nach Entfernung des Katheters ist  ist es wichtig, viel Flüssigkeit zu trinken, um die Blase zu spülen und die Heilung der Wunde zu beschleunigen. Bitte vermeiden Sie in den ersten Wochen stärkere körperliche Belastungen (z.B. Rad fahren, schweres Heben). Auch auf Geschlechtsverkehr, heiße Vollbäder (Duschen ist erlaubt), Sauna sowie Wärmeanwendungen sollten Sie in den ersten Wochen verzichten. Achten Sie bitte auf weichen Stuhlgang, um Nachblutungen zu vermeiden.
Primo Medico