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Gesunde & starke Blase

Mit uns können Sie Blasenstörungen und Inkontinenz überwinden

Blasenschwäche

Blasenschwäche ist ein Synonym für Störungen der Blasenfunktion

Blasenschwäche: Unfreiwilliger Harnverlust oder häufige Wasserlassen

Am häufigsten ist mit einer Blasenschwäche der unfreiwillige Harnverlust, die Inkontinenz gemeint. Aber auch für das häufige Wasserlassen am Tage und in der Nacht wird hin und wieder als Blasenschwäche bezeichnet. Eine Blasenschwäche kann bei Frauen und Männern in jedem Lebensalter auftreten, aber auch bereits im Kindesalter beobachtet werden. Durch geeignete Massnahmen kann in jedem Alter einer Blasenschwäche vorgebeugt werden.

Viele Frauen und Männer leiden an einer Blasenschwäche mit unwillkürlichem Harnverlust. Mediziner sprechen von Harninkontinenz und unterscheiden verschiedene Formen der Erkrankung. Belastungsinkontinenz und Dranginkontinenz treten am häufigsten auf. Bei der Belastungsinkontinenz gehen nach körperlicher Anstrengung wie Lachen, Heben oder Husten ein paar Tropfen Urin ab. Die Dranginkontinenz ist durch überfallartigen nicht zu unterdrückenden Harndrang gekennzeichnet. Betroffen sind junge und alte Menschen, Frauen und Männer. Heute können bis zu 80 Prozent der Patienten von diesem Leiden befreit werden. Je nach Form und Schwere der Inkontinenz sind Beckenboden-Training, Elektrostimulation, Bio-Feedback, aber auch Medikamente und Operationen erfolgreiche Behandlungsmethoden.


Blasenschwäche bei der Frau

Häufigste Ursache einer Blasenschwäche bei der Frau ist ein nicht oder nicht mehr wasserdichter Verschluss der Harnröhre bei Beckenbodenschwäche, lokalem Hormonmangel in den Wechseljahren, nach mehreren Geburten oder bei Senkungen von Beckenorganen. Auch eine Reizblase kann mit einer Blasenschwäche einhergehen. 

Blasenschwäche beim Mann

Einer Blasenschwäche beim Mann ist fast immer ein operativer Eingriff an der Prostata vorausgegangen, in den meisten Fällen eine Radikalentfernung der Prostata. Auch bei Erkrankungen des Nervensystems wie Parkinson, Schlaganfall oder Kompression von Nervenbahnen kann eine Blasenschwäche auftreten.

Blasenschwäche beim Kind

Das nächtliche Einnässen und der unfreiwillige Harnverlust im Kindesalter werden auch als Blasenschwäche bezeichnet. 


Blasenschwäche: So beugen Sie einem unfreiwilligen Harnverlust vor

  • Präventives Beckenboden-Training ist die wirksamste Methode, um eine Inkontinenz zu vermeiden. Das gilt besonders für Frauen nach der Geburt eines Kindes und Menschen mit Bindegewebsschwäche.
  • Vermeiden Sie Übergewicht, chronischen Husten und Verstopfung. Sie belasten den Beckenboden und begünstigen eine Inkontinenz.
  • Sorgen Sie für Normalgewicht durch mehr Bewegung und gesunde Ernährung.
  • Radfahren, Schwimmen, Nordic Walking oder Yoga entlasten und stärken den Beckenboden.
  • Mit ballaststoffreicher Ernährung erzielen Sie regelmäßigen Stuhlgang ohne Pressen und entlasten damit das Schließmuskelsystem.
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